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ct 16/2010: Subnotebooks, Office 2010, Spiele als Datenkrake.

Diese Woche in der ctct 16/2010: Subnotebooks, Office 2010, Spiele als Datenkrake.:

  • Plattformübergreifend oder nativ: Die eigene App (S. 90). Programmieren für iPhone, Android und Co.
  • Mainboards für AMD-CPUs (S. 130)
  • Samsungs Bada-OS-Handy (S. 102)
  • Extensions für Safari (S. 140)
  • Mobile WLAN-UMTS-Router (S. 114)
  • Mit neuen Stromspar-CPUs: Subnotebooks (S. 104)
  • Die Google-Kommandozeile (S. 166)
  • Turbo-Prozessoren ausreizen (S. 170)
  • Videos kodieren in VP8/WebM (S. 152)
  • Problemlos umsteigen, produktiv nutzen: Office 2010 ganz praktisch (S. 120). Tipps und Addins für Word, Excel, Powerpoint.

Frequenzversteigerung: Heute ab 13.00 Uhr.

Heute um 13.00 Uhr beginnt die Frequenzversteigerung der Bundesnetzagentur. Neben dem allgemein steigenden Bedarf im Mobilfunk sollen dabei vorzugsweise weiße Flecken auf der Versorgungskarte der Internet-Anschlüsse berücksichtigt werden (mein Bericht in der Badischen Zeitung).

Funk soll auch dem letzten Schwarzwalddorf Internet bringen.

Funk soll auch dem letzten Schwarzwalddorf Internet bringen.

Die erste UMTS-Versteigerung vor 10 Jahren brachte die Rekordsumme von 50 Milliarden — ein Betrag, der trotz des größeren Frequenzspektrums diesmal bei weiten nicht erreicht werden wird.

[Update]

Spiegel Online berichtet ausführlich in “Milliardenpoker ums mobile Internet“.

Millionen oder Milliarden?

Schreibe gerade einen kleinen Hintergrundbericht für die Badische Zeitung über die morgige Frequenzversteigerung. Dabei wird natürlich auch der Erlös der ersten UMTS-Versteigerung von Juli/August 2000 zum Vergleich genannt: Knapp 50 Milliarden Euro!

UMTS-Versteigerung bringt im Jahr 2000 den Betrag von knapp 50 Milliarden Euro

UMTS-Versteigerung bringt im Jahr 2000 den Betrag von knapp 50 Milliarden Euro.

Der Kollege in der Redaktion glaubt es nicht und korrigiert erstmal auf 50 Millionen — auch schon ein stolzer Betrag für “nichts”.

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Preispoker beim mobilen Internet

Mobilfunktarife muß man immer genau beobachten, was gestern noch günstig war, kann morgen schon teuer sein. Besonders mobiles Internet ist stark in Bewegung und nicht immer ganz ehrlich — fast alle UMTS-”Flatrates” haben eine Volumenbeschränkung, was sie neben technischen Grenzen als Ersatz für DSL weitgehend unattraktiv macht.Mobilfunktarife bei Aldi.

Mobilfunktarife bei Aldi.

So hat sich beispielsweise die Tchibo-”Flatrate” für 19,95 Euro von 10 Gigabyte Transfervolumen auf 5 Gigabyte halbiert (wenn man sie seit Einführung nicht durchgehend gebucht hat). Da wird der Aldi-Tarif interessant, der ebenfalls nach 5 Gigabyte auf “ISDN”-Geschwindigkeit drosselt, aber nur 14,99 Euro kostet. Dazu gibt es diese Woche den UMTS-Stick “S4011″ für 60 Euro ohne SIM-Lock.

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Fonic Surfstick 20 Prozent günstiger

Fonic Logo[Trigami-Anzeige] Eine Flatrate für den festen Internet-Anschluß zu Hause oder im Büro ist notwendig, gut — und funktioniert. Doch beim mobilen Einsatz, muß man oft genauer hinsehen. Selten, daß dort eine Flatrate den Namen verdient, fast immer hat man eine vertragliche Bindung über 2 Jahre und Fixkosten zwischen 20 und 40 Euro monatlich “an der Backe”. Und wer dann so eine Flatrate ausreizt, muß sogar mit Rauswurf rechnen.

Deshalb heißt es umdenken und gleich auf ein Prepaid-Modell wechseln: Der Fonic Surf-Stick bietet mobiles Internet ohne Grundgebühr. Den Surf-Stick erhält man als Paket mit der notwendigen Hardware und einem Datentarif — und dies ist gerade im Preis von knapp 100 Euro auf 80 Euro gesenkt worden. Als Bonbon sind außerdem 5 Surftage inklusive, danach muß man Guthaben ab 10 Euro aufladen, um loslegen zu können.

Abgerechnet wird im “Tagestarif” pro Kalendertag , also von 0 bis 24 Uhr (nicht über 24 Stunden Nutzung) — das spielt immer dann eine Rolle, wenn man spät abends noch surft oder vielleicht einen längeren Download startet, der möglicherweise über Mitternacht hinaus geht. Diese “Tagesflatrate” muß man per SMS anstoßen, zum Abrufen von E-Mails reicht aber u. U. auch ein Normaltarif mit Abrechnung pro Kilobyte. Der Stick nutzt — natürlich — das UMTS-Netz, das — theoretisch — bis zu 3,6 MBit/s erreichen kann. Obwohl rechnerisch die Geschwindigkeit mit DSL 4000 vergleichbar ist, muß man in der Praxis auf Grund von Latenzzeiten u. a. beim Wie schnell kann ein Surf-Stick theoretisch sein? Aufbau komplexer Webseiten mit erheblich weniger Datendurchsatz und Speed rechnen — also keine Lösung für Online-Zocker, die zu Hause sogar Fastpath schalten (müssen).

Wie schnell kann ein Surf-Stick theoretisch sein?

Im Übrigen gilt: Pro Tag 1 Gigabyte Traffic mit voller Geschwindigkeit, danach Drosselung auf GPRS (Informationen auch im online verfügbaren Handbuch, Preisliste). Wie üblich sind Internetdienste wie Voice over IP (VoIP) sowie Peer to peer (P2P) bei der Nutzung des Surf-Sticks ausgeschlossen. — Vorsicht: Der ganze Spaß gilt so nur für Deutschland, wer nach dem Motto “wird schon nicht so teuer sein” im Ausland surft, kann böse Überraschungen erleben!

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Ruin durch Handyrechnung — wohl gepennt?

Da liest man unter der Überschrift “$62,000 movie download a result of poor travel planning” (Ars Technica, 62.000-Dollar-Download nach schlechter Urlaubsplanung) mal wieder von einem armen Tropf, der sich durch unbedachte Handy-Nutzung einen Haufen Schulden aufgeladen hat: Ein Amerikaner hat sich bei einem Mexiko-Aufenthalt einen Film herunter geladen — offenbar ohne sich um Datentransfer und Roaming-Kosten Gedanken zu machen.

GPRS-/UMTS-Rechnung über knapp 22.000 Euro (Quelle: Spiegel Online)

GPRS-/UMTS-Rechnung über knapp 22.000 Euro schon 2006 bei der Tour de France. (Quelle: Spiegel Online)

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Bei Mobilfunk-Angeboten unbedingt nachrechnen

Wieso hat T-Mobile so viele Nutzer und ist angeblich Marktführer? Nicht nur das Netz bricht mal zusammen, auch die Preise sind nicht besonders attraktiv. Rechnet denn keiner nach? — Auf der Website habe ich gerade zufällig folgendes “Angebot” entdeckt.

Zu Hause surfen -- für viel Geld...

Zu Hause surfen — für viel Geld…

  • im T-Mobile@home Bereich schnell und günstig surfen
  • mit 40 Stunden im Monat inklusive (10-Minuten-Takt)
  • Folgepreis 0,20 €/ 10 Minuten
  • ausschließlich für Datenkommunikation – keine Sprachtelefonie möglich
  • 24 Monate Laufzeit

Kurz: teuer und unflexibel (Abrechnung nach Zeit!?!). — Da scheint mir das Angebot, das ich in den vergangenen Wochen testen “mußte”, von Tchibo erheblich besser: nicht auf eine Zone begrenzt, keine Mindestlaufzeit und mit 10 GB fast eine Flatrate (wenn man keine großen Downloads plant).

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