Obwohl Zoom-Objektive immer größere
Brennweitenbereiche abdecken können, erleben Festbrennweiten eine Renaissance: Zum einen fördern sie den bewußteren
Umgang mit einer Brennweite und dem resultierenden Bildausschnitt, zum anderen sind sie oft erheblich lichtstärker, so zum Beispiel das Tamron 60 mm mit f 2,0.
Tamron 60 mm mit f 2,0
Das Tamron
ist ja eigentlich speziell als Makro-Objektiv gedacht und erlaubt einen Abbildungsmaßstab von 1 : 1 ohne weiteres Zubehör (ca. 400 Euro). Na ja nicht ganz, denn in ein Stativ
sollte man dann schon investieren, weil es freihand schnell kniffelig wird.
Die hohe Lichtstärke kommt einem sicherlich auch in der Makrofotografie mit einem helleren Sucherbild beim Scharfstellen zu Gute, aber ich verwende das Objektiv lieber unterwegs bei meinem Themenschwerpunkt “Streetfotografie ” (ggf. zusammen mit dem Tamron 10 – 24 mm ) — bedingt durch den Crop-Faktor wirkt es wie ein leichtes Tele und ist außerdem gut für Portrait-Aufnahmen geeignet.
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Obwohl Zoom-Objektive immer größere Brennweitenbereiche abdecken können, erleben Festbrennweiten eine Renaissance: Zum einen fördern sie den bewußteren Umgang mit einer Brennweite und dem resultierenden Bildausschnitt, zum anderen sind sie oft erheblich lichtstärker, so zum Beispiel das Tamron 60 mm mit f 2,0.
Tamron 60 mm mit f 2,0
Das Tamron ist ja eigentlich speziell als Makro-Objektiv gedacht und erlaubt einen Abbildungsmaßstab von 1 : 1 ohne weiteres Zubehör (ca. 400 Euro). Na ja nicht ganz, denn in ein Stativ sollte man dann schon investieren, weil es freihand schnell kniffelig wird.
Die hohe Lichtstärke kommt einem sicherlich auch in der Makrofotografie mit einem helleren Sucherbild beim Scharfstellen zu Gute, aber ich verwende das Objektiv lieber unterwegs bei meinem Themenschwerpunkt "Streetfotografie " (ggf. zusammen mit dem Tamron 10 - 24 mm ) -- bedingt durch den Crop-Faktor wirkt es wie ein leichtes Tele und ist außerdem gut für Portrait-Aufnahmen geeignet.Allgemeine Beschreibung (TamrAlle Quellen in der Übersicht
Tags: B. Fotocommunity, Bruce Gildens, Buchmesse, fotocommunity, Frankfurt, Journalist, LAndgericht, Rechtsanwalt, Straßenfotografie, Streetfotografie, Urteil
Digitalkamera, Gartenzaun, Trautes Heim | Oberlehrer | 6. November 2009 |
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Ich muß mal wieder ein bißchen auf den Putz hauen, weil ich einfach nur durch inhaltsvolle Beiträge ordentliche Programmierung eine schöne Plazierung erreicht habe — ohne zweifelhaftes SEO-Getrickse.
So habe ich gerade festgestellt, daß viele Leser über den Suchbegriff “Streetfotografie” — bei Google insb. über berühmte Streetfotografen — zu Oberlehrer finden. Da bin ich mit meinem Beitrag “Streetfotografie als kultureller Auftrag” zwar nur auf Platz Nr. 3, aber bei insgesamt mehr als 15.000 Treffern ist das schon sehr schön. Das freut mich doppelt, weil es nicht nur eine “technische Anerkennung”
durch die Suchmaschine darstellt, sondern auch des interessanten fotografischen Themas.
Beim Suchbegriff “Streetfotografie” Nummer 1.
Noch mehr Freude bereitet aber die “Gegenprobe” bei Yahoo: Dort erreicht Oberlehrer mit dem Suchbegriff “Streetfotografie” sogar Platz Nr. 1 (von 168.000 Treffern). Das ist nicht nur eine bessere Plazierung, sondern zählt sogar “doppelt”, weil es keine Wortkombination ist.
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Ich muß mal wieder ein bißchen auf den Putz hauen, weil ich einfach nur durch inhaltsvolle Beiträge ordentliche Programmierung eine schöne Plazierung erreicht habe -- ohne zweifelhaftes SEO-Getrickse.
So habe ich gerade festgestellt, daß viele Leser über den Suchbegriff "Streetfotografie" -- bei Google insb. über berühmte Streetfotografen -- zu Oberlehrer finden. Da bin ich mit meinem Beitrag "Streetfotografie als kultureller Auftrag" zwar nur auf Platz Nr. 3, aber bei insgesamt mehr als 15.000 Treffern ist das schon sehr schön. Das freut mich doppelt, weil es nicht nur eine "technische Anerkennung" durch die Suchmaschine darstellt, sondern auch des interessanten fotografischen Themas.
Beim Suchbegriff "Streetfotografie" Nummer 1.
Noch mehr Freude bereitet aber die "Gegenprobe" bei Yahoo: Dort erreicht Oberlehrer mit dem Suchbegriff "Streetfotografie" sogar Platz Nr. 1 (von 168.000 Treffern). Das ist nicht nur eine bessere Plazierung, sondern zählt sogar "doppelt", weil es keine Wortkombination ist.Alle Quellen in der Übersicht
Tags: Bild, Blick, Foto, Fotograf, Fotosammlung, George Grantham, Inspiration, Jahr, Shorpy Higginbotham, Streetfotografie
Digitalkamera, Gartenzaun | Oberlehrer | 22. July 2009 |
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Wenn in 50, 100 oder 250 Jahren jmd. die Fotografien unserer Zeit auswertet, wird er möglicherweise 1.000.000.000 Bilder finden, die Mama am Strand, vor dem Eiffel-Turm oder Papa beim Grillen zeigen.
Doch wie ist/war das “normale Leben” auf der Straße? Wie sah die Stadt aus, bevor für die 99. Einkaufspassage im 08/15-Stil ein ganzer Wohnblock platt gemacht wurde? Wie sehen Gegenstände des Alltags aus, wo kaufen wir Dinge des täglichen Bedarfs? — Wie froh (mit allem Respekt) sind die Forscher über Pompej, wo eine ganze Stadt durch einen überraschenden Vulkanausbruch in einer Art Momentaufnahme konserviert wurde — und eben nicht immer das prunkvoll inzinierte Leben der Herrscher.
Eingang zur U-Bahn-Station “Steintor”.
Fotografieren, was andere für langweilig halten, kann eine Aufgabe der Streetfotografie sein. Schon in der 1930er wird sie von Fotografen dank der mobilen Kleinbildkamera gepflegt. Seit ein paar Jahren erscheint der “Hannover”-Kalender mit Bildern des Fotografen Wilhelm Hauschild (1902 – 1983), der ebenfalls viele Szenen des Alltags festgehalten hat. Leider ist das heute nicht mehr ganz so einfach, denn obwohl das Bild in Zeitung, Fernsehen usw. allgm. akzeptiert ist, werden immer mehr Hürden aufgestellt: In Touristenregionen soll man eine Fotografiererlaubnis kaufen, Musikveranstalter wollen sogar Journalisten das Berichten verbieten oder aus einer Menschenmenge kommt eine einzelne Person und will über das Recht am eigenen Bild belehren…
Trotzdem ist Streetfotografie ein interessantes und m. E. sogar kulturell wichtiges Genre, dem nicht nur berühmte Fotografen nachgehen sollten.
Die Website WNYC widmet der “Street Photography” den speziellen Bereich “Street Shots“, wo sich einzelne Fotografen vorstellen und ein wenig bei der Arbeit beobachtet werden. — Leider bestätigt mancher die Vorbehalte gegenüber der Streetfotografie, auch wenn er der berühmten Magnum-Agentur angehört. Es gehört bei diesem Genre eben nicht nur das Gespür für das gute Foto dazu, sondern auch für den Umgang mit den Menschen (denn aus meiner Perspektive will man nur den Alltagstrubel darstellen und niemanden schlecht aussehen lassen, aber dennoch möglichst individuell). Dann lächeln die Leute sogar.
Auf der Straße nach einem Regenguß…
Die Bilder dieses Beitrages sind relativ frisch mit einer kleinen Canon Powershot entstanden. Damit kann man auch mal aus der Hüfte schießen, ohne gleich die Aufmerksamkeit der gesamten Straße auf sich zu ziehen. Dazu kommt die (Wieder-) Entdeckung des Schwarzweißbildes. Dabei ist die Kamera oft direkt in den Schwarzweiß-Modus geschaltet, was die Beurteilung der Bildwirkung schon während der Aufnahme ermöglicht (weil das Sucherbild dann auch schon schwarzweiß ist). Da sich dabei allerdings die Zuordnung der Grautöne nicht beeinflussen läßt, wird z. Zt. auch mit Farbbildern experimentiert, die nachträglich in Graustufen gewandelt werden. Dabei läßt sich dann der Effekt von den üblichen Gelb- oder Rot-Filtern nachahmen, womit man die grafische Wirkung der Aufnahmen herausarbeiten kann.

Rolltreppe zur U-Bahn-Station “Kröpke”.
Als Fotograf die Kamera also auch einmal zum Einkaufen mitnehmen, als Passant bitte nicht gleich die Faust ballen — in ein paar Jahren freuen wir uns alle, wenn wir überprüfen können, ob es wirklich “die gute alte Zeit” war…
Wenn in 50, 100 oder 250 Jahren jmd. die Fotografien unserer Zeit auswertet, wird er möglicherweise 1.000.000.000 Bilder finden, die Mama am Strand, vor dem Eiffel-Turm oder Papa beim Grillen zeigen. Doch wie ist/war das "normale Leben" auf der Straße? Wie sah die Stadt aus, bevor für die 99. Einkaufspassage im 08/15-Stil ein ganzer Wohnblock platt gemacht wurde? Wie sehen Gegenstände des Alltags aus, wo kaufen wir Dinge des täglichen Bedarfs? -- Wie froh (mit allem Respekt) sind die Forscher über Pompej, wo eine ganze Stadt durch einen überraschenden Vulkanausbruch in einer Art Momentaufnahme konserviert wurde -- und eben nicht immer das prunkvoll inzinierte Leben der Herrscher.
Eingang zur U-Bahn-Station "Steintor".
Fotografieren, was andere für langweilig halten, kann eine Aufgabe der Streetfotografie sein. Schon in der 1930er wird sie von Fotografen dank der mobilen Kleinbildkamera gepflegt. Seit ein paar Jahren erscheint der "Hannover"-Kalender mit Bildern des Fotografen Wilhelm Hauschild (1902Alle Quellen in der Übersicht