Posts tagged: Scanner

Fotografieren mit dem Scanner-Sensor

Daß Digitalkameras und Scanner irgendwie miteinander verwandt sind, ahnt man ja. Eine kreative Brücke zur Fotografie bildet die “Panoramic Scannercam“. Dabei wird ein Flachbettscanner so umgestaltet, daß man damit ganz “normale” Fotos machen kann. Im Flicker-Stream sind einige beeindruckende Beispielbilder zu sehen.

Fotografieren mit dem Scanner (Bild: a. a. O.)

Fotografieren mit dem Scanner (Bild: a. a. O.)

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Kurz notiert: Drucker in Gefahr

Auf was man nicht alles achten muß: “Früher” ist der Drucker ein harmloses Ausgabegerät, jetzt möglicherweise eine Schwachstelle bei der Computersicherheit — das berichtet Heise in “Sicherheitslücke in mehreren Druckern von HP“. Wunder Punkt ist die Ethernet-Schnittstelle bei netzwerkfähigen Geräten mit Printserver. Betroffen sind laut Heise LaserJet 2410, 2420, 2430, 4250, 4350, 9040, 9050, 4345mfp, LaserJet 9040mfp, LaserJet 9050mfp, Color LaserJet 4730mfp, Color LaserJet 9500mfp sowie der Scanner 9200C Digital Sender, sofern sie eine verwundbare Firmware aufweisen.

Gedanken lesen — verliert der Unterthan das letzte Rückzugsgebiet?

Schon bald könnte es vorbei sein mit Walther von der Vogelweides optimistischem “Die Gedanken sind frei“. Während die Wissenschaft “unschuldig” forscht, ob es geht, scharren Hardliner schon ungeduldig mit den Füßen, um es ganz praktisch zu verwenden — natürlich nur zu unserem Besten…

Dabei gibt es unterschiedliche Ansätze des Gedankenlesens mit durchaus beunruhigenden Erfolgen: Den einen ist es möglich — noch mit Unterstützung des Probanden — einige spezielle Gedanken zu identifizieren. Andere können messen, ob der Proband eine genannte Sache erkennt — ähnlich einem Lügendetektor. Oder man steuert damit einfach nur eine Prothese. — Da sind Sie doch nicht etwa dagegen?

Im folgenden eine lose Aufstellung von Berichten, die sich mit dem Thema befassen (in chronologischer Reihenfolge — Ergänzungen willkommen).


Die Zeit (31.12.2003) “Werden wir Gedanken lesen können?
Niels Birbaumer: Wahrscheinlich. Zumindest einfache Gedanken werden wir wohl entschlüsseln können.

Wissenschaft.de (17.3.2004) “Forscher erproben Verfahren zum Gedankenlesen
Amerikanische Forscher wollen mit einer neuen Methode bestimmte Gedanken eines Menschen lesen. Dabei wird die Hirnaktivität bei der Präsentation ausgewählter Bilder oder Worte registriert. Sind diese für den Probanden von besonderer Bedeutung, können typische Muster in der Gehirnaktivität gemessen werden.

FU Berlin (12.4.2006) Lange Nacht der Wissenschaften “Mindreading: Ein Demonstrationsexperiment (Neurokognitive Psychologie)
Ist es möglich, mit Hilfe biophysikalischer Messmethoden „Gedanken zu lesen?“ Die Hirntätigkeit des Teilnehmers lässt im Experiment erkennen, um welchen von vier gezeigten Gegenständen es sich handelt.

Spiegel online (10.9.2006) “Gedanken lesen mit dem Hirnscanner
Wissenschaftler entwickeln immer feinere Methoden, um bewusstes Erleben im Kopf zu messen. Wird damit eines Tages der alte Traum vom Gedankenlesen wahr?

Welt Online (29.5.2007) “Das gläserne Gehirn lässt Gedanken lesen
Heute lesen Hirnforscher bereits in den Gedanken — zurzeit noch nur mit Unterstützung ihrer Probanden. Schon bald könnte “das gläserne Gehirn” eine Fülle ethischer Fragen aufwerfen.

RBBonline/Ozon (20.6.2007) “Geheimnisvolles Gehirn – Wie lassen sich Gedanken lesen?
Gedankenlesen könnte bald kein Problem mehr sein. Noch vor wenigen Jahren konnten Hirn-Scanner nur erkennen, ob jemand einen Arm hebt oder nicht. Heute können Neurowissenschaftler sogar das Ergebnis von Rechenaufgaben vorhersagen.

WDR/Quarks & Co (Sep. 2007) “Maschinen, die Gedanken lesen
Es sieht so aus, als würde Markus durch den Prunksaal fahren. Endlose Bücherreihen gleiten vorbei. Langsam geraten – tatsächlich – zwei Säulen ins Blickfeld. Und das alles, ohne dass jemand einen Knopf gedrückt oder an irgendwelchen Reglern gezogen hätte. Auch Markus sitzt immer noch auf seinem Stuhl. Ohne sich bewegt zu haben.

Berliner Morgenpost (13.11.2007) “Ein Roboter, der Gedanken lesen kann
Querschnittsgelähmte könnten den Roboterarm der Berliner Fraunhofer-Wissenschaftler mit der Kraft ihrer Gedanken steuern und auf diese Weise zum Beispiel eine Kaffeetasse anheben. Die Technologie soll in wenigen Jahren marktreif sein.

 

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Freenet — immer schön das Kleingedruckte lesen…

Eigentlich stehen ja die Versicherungen in dem Ruf mit komplizierten Verträgen alles zu versprechen und im Falle eines Falles wenig zu halten… Doch Mobilfunk- und DSL-Verträge stehen dem anscheinend in nichts nach.

Während “Alice ” ein tolles und durchschaubares Angebot macht (das aber nicht nicht so toll umgesetzt wird), setzt man bei Freenet von Anfang an auf Irreführung eine schwer nachvollziehbare Leistungsbeschreibung. –Freenet Für 19,95 EUR gibt’s “freenet komplett” mit:

  • Telefonanschluß inklusive supergünstiger Minutenpreise — was hat das Wort “inklusive” hier zu suchen, wenn man Gespräche offenbar ganz normal extra bezahlen muß?
  • DSL-Anschluß: Inkl. zeitlich unbegrenztem Surfen mit 1 Gigabyte Freivolumen* — hier nicht zu schnell nicken und auf das Sternchen achten, denn es gibt nur zeitlich unbegrenztes Surfen; selbst wenn man nichts im Internet macht, hat man bei bestehender Verbindung eine Menge Traffic — und dabei zählen nicht nur Downloads… (Online-Hilfe, E-Mail, Spamfilter, Virenscanner-Update usw.) So ein Gigabyte reicht nach heutigen Maßstäben nicht lange. Aber man kann im Kleingedruckten ja eine “Flatrate 9,95 EUR” zusätzlich buchen (gemeint ist wohl eine Volumen-Flatrate). Oder für 15 EUR eine Flatrate in der Telefonie nun wirklich enthalten ist.
  • Moment, eine “inklusive” Handy-Flatrate hört sich doch vielversprechend an. — Gilt natürlich nur für Gespräche ins Festnetz. Und wenn dann damit eine neue Mobilfunknummer oder eine stressige Umstellung verbunden ist…
  • Eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten und eine Bereitstellungsgebühr von 9,90 EUR sowie Versandkosten von nochmals 9,90 Euro runden dieses Angebot ab — doch wozu sich lange binden, wenn die Konditionen bestenfalls “durchschnittlich” sind?

Mit dieser Werbung sollen wohl Kunden gefangen werden, die oberflächlich nur die 19,95 Euro wahrnehmen. Um mit anderen Angeboten vergleichbar zu sein, muß DSL wirklich “flat” sein, also für Zeit und Volumen — und dann ist man schon bei rund 30 Euro monatlich. Zusätzliche Bereitsstellungs- und Versandkosten sowie die lange Vertragslaufzeit sind m. E. ebenfalls keine Schnäppchen. — Also Augen auf..!

Rattenfänger “errorsafe” unterwegs

Die Rattenfänger sind natürlich immer unterwegs. Und genau genommen fangen sie nicht Ratten, sondern sind selbst die Ratten… Zur Zeit massiv am Start ist errorsafe.com. Das “Programm” warnt unaufgefordert vor Fehlern in der Registrierdatenbank und im Dateisystem, die erratisches Verhalten, Fröste und Abbrüche verursachen — letzteres ist das richtige Stichwort. Klicken Sie unbedingt [Abbrechen] und schließen Sie den Browser. Mit etwas Glück hat sich dann das Problem (erstmal) erledigt.

VIRUS errorsafe 1

Glauben Sie errorsafe.com kein Wort! Klicken Sie “Abbrechen”.

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Bundestrojaner: Ich bin anständig…

Der Bundestrojaner zur online Hausdurchsuchung hat in den vergangenen Wochen für viel Aufsehen gesorgt. Erstaunlich eigentlich, wenn man bedenkt, wie sorglos viele Leute mit dem Datenschutz umgehen und Bundestrojanerwie oft man den Spruch “Wer nichts zu verbergen hat…” hört. Erstaunlich wenig Protest, wenn man bedenkt welche Anforderungen eine “normale” Hausdurchsuchung zu erfüllen hat (erkennbar, in Anwesenheit des Beschuldigten, mit Zeugen, Protokoll usw.). — Eine kleine Stoffsammlung zum Thema…

Mehrere Webseiten bieten inzwischen einen Bundestrojaner zum Runterladen an, denn der anständige Bürger hat ja nichts zu verbergen. (Bild: http://bundestrojaner.zenzizenzizenzic.de)

In einem Interview mit der “taz” stellt Innenminister Wolfgang Schäuble fest “Terroristen sind auch klug” — und deshalb muß man alle Bürger kontrollieren, damit sich der kluge Terrorist nicht als braver Michel tarnt. Nur einen braucht man nicht zu beobachten: “… ich bin anständig, mir muss das BKA keine Trojaner schicken.

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Gibt es einen Kopierschutz für Geldscheine?

Neulich am Stammtisch wurden mal wieder alle Probleme der Welt gelöst — nur das mit dem Scannen von Banknoten nicht. Denn: Viele hatten zwar von ominösen Schutzfunktionen gehört, aber niemand hatte es banknoten nicht scannenaktuell überprüft. Ein Thema für Oberlehrer also.

Von dieser Anwendung wird die unbefugte Verarbeitung von Banknotenbildern nicht unterstützt.

Nichts geht über den praktischen Versuch: Also einfach eine Banknote aus dem Portemonnaie gezogen und das Scantool angeworfen. Tatsächlich, es erscheint die unkooperative Mitteilung, daß man diese Aktion nicht unterstützt. Umpf, bin dabei online gewesen — ob gleich eine Kontrollmitteilung an das BKA rausgegangen ist? Besser mal einen Blick aus dem Fenster werfen… (und öfter mal den Netzstecker ziehen) Diese Versuche dienen natürlich ausschließlich Lehr- und Forschungszwecken.

Von dieser Anwendung wird die unbefugte Verarbeitung von Banknotenbildern nicht unterstützt .”, meldet der Scannertreiber beflissen. Woher weiß er eigentlich, daß es unbefugt geschieht? So ganz verboten ist das Scannen von Banknoten in Heimarbeit oder sogar für gewerbliche Zwecke nämlich nicht. Die Leitlinie EZB/2003/5 vom 20. März 2003 erläutert den Euro betreffend dazu (ABl. L 78 vom 25.3.2003, S. 20):

(…) Wenn keine Gefahr besteht, dass Reproduktionen von Euro-Banknoten mit echten Euro-Banknoten verwechselt werden könnten, sollten diese Reproduktionen jedoch erlaubt sein. (…)

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