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Preispoker beim mobilen Internet

Mobilfunktarife muß man immer genau beobachten, was gestern noch günstig war, kann morgen schon teuer sein. Besonders mobiles Internet ist stark in Bewegung und nicht immer ganz ehrlich — fast alle UMTS-”Flatrates” haben eine Volumenbeschränkung, was sie neben technischen Grenzen als Ersatz für DSL weitgehend unattraktiv macht.Mobilfunktarife bei Aldi.

Mobilfunktarife bei Aldi.

So hat sich beispielsweise die Tchibo-”Flatrate” für 19,95 Euro von 10 Gigabyte Transfervolumen auf 5 Gigabyte halbiert (wenn man sie seit Einführung nicht durchgehend gebucht hat). Da wird der Aldi-Tarif interessant, der ebenfalls nach 5 Gigabyte auf “ISDN”-Geschwindigkeit drosselt, aber nur 14,99 Euro kostet. Dazu gibt es diese Woche den UMTS-Stick “S4011″ für 60 Euro ohne SIM-Lock.

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Fonic Surfstick 20 Prozent günstiger

Fonic Logo[Trigami-Anzeige] Eine Flatrate für den festen Internet-Anschluß zu Hause oder im Büro ist notwendig, gut — und funktioniert. Doch beim mobilen Einsatz, muß man oft genauer hinsehen. Selten, daß dort eine Flatrate den Namen verdient, fast immer hat man eine vertragliche Bindung über 2 Jahre und Fixkosten zwischen 20 und 40 Euro monatlich “an der Backe”. Und wer dann so eine Flatrate ausreizt, muß sogar mit Rauswurf rechnen.

Deshalb heißt es umdenken und gleich auf ein Prepaid-Modell wechseln: Der Fonic Surf-Stick bietet mobiles Internet ohne Grundgebühr. Den Surf-Stick erhält man als Paket mit der notwendigen Hardware und einem Datentarif — und dies ist gerade im Preis von knapp 100 Euro auf 80 Euro gesenkt worden. Als Bonbon sind außerdem 5 Surftage inklusive, danach muß man Guthaben ab 10 Euro aufladen, um loslegen zu können.

Abgerechnet wird im “Tagestarif” pro Kalendertag , also von 0 bis 24 Uhr (nicht über 24 Stunden Nutzung) — das spielt immer dann eine Rolle, wenn man spät abends noch surft oder vielleicht einen längeren Download startet, der möglicherweise über Mitternacht hinaus geht. Diese “Tagesflatrate” muß man per SMS anstoßen, zum Abrufen von E-Mails reicht aber u. U. auch ein Normaltarif mit Abrechnung pro Kilobyte. Der Stick nutzt — natürlich — das UMTS-Netz, das — theoretisch — bis zu 3,6 MBit/s erreichen kann. Obwohl rechnerisch die Geschwindigkeit mit DSL 4000 vergleichbar ist, muß man in der Praxis auf Grund von Latenzzeiten u. a. beim Wie schnell kann ein Surf-Stick theoretisch sein? Aufbau komplexer Webseiten mit erheblich weniger Datendurchsatz und Speed rechnen — also keine Lösung für Online-Zocker, die zu Hause sogar Fastpath schalten (müssen).

Wie schnell kann ein Surf-Stick theoretisch sein?

Im Übrigen gilt: Pro Tag 1 Gigabyte Traffic mit voller Geschwindigkeit, danach Drosselung auf GPRS (Informationen auch im online verfügbaren Handbuch, Preisliste). Wie üblich sind Internetdienste wie Voice over IP (VoIP) sowie Peer to peer (P2P) bei der Nutzung des Surf-Sticks ausgeschlossen. — Vorsicht: Der ganze Spaß gilt so nur für Deutschland, wer nach dem Motto “wird schon nicht so teuer sein” im Ausland surft, kann böse Überraschungen erleben!

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Noch ein Argument für die mobile Alternative…

Noch ein Argument für die mobile Alternative...Gerade aus dem Twitter gefischt: Noch ein Argument für die mobile Alternative — 112 kB/s per DSL werden von 360 kB/s via HSDPA in den Schatten gestellt.

Die Kündigung für den Festnetzanschluß wird immer wahrscheinlicher — nicht zuletzt wg. der Verlängerungstricks. Mal sehen, wie die Marktlage im nächsten Frühjahr so ist…