Posts tagged: Flatrate

Die Bauernfänger von 1 & 1

Fantasieangebot...

Das klingt zunächst fair: Ab sofort ist beim ISP 1 & 1 die Vertragslaufzeit von 24 Monaten gestrichen.

Fantasieangebot…

Doch leider verbirgt sich dahinter eine gewaltige Mogelpackung: Auch wenn man zunächst glaubt, daß es sich um “das” bekannte Angebot von 1 & 1 handelt, muß man das Kleingedruckte genau lesen.

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Tarife im mobilen Internet

[PM] Das mobile Internet boomt. Immer mehr Verbraucher setzen aufs Onlinevergnügen per Netbook – am liebsten mit einer frischen Brise Wind im Grünen. In Sachen Flexibilität und Mobilität ist diese Surf-Variante zweifelsohne die Nummer eins. Doch trotz Flatrate erleben viele Surfer nach anfänglicher Freude ein böses Erwachen. Daher die Frage, wie gut die Tarife der zahlreichen Anbieter wirklich sind.

Internetseite, Service, Preis machen die Qualität (Bild: Getestet.de)

Internetseite, Service, Preis machen die Qualität (Quelle: Getestet.de)

„Frühlingseuphorie zurückschrauben“, sagt www.getestet.de und rät stattdessen bei Vertragsabschlüssen die Augen offen zu halten. Das Vergleichsportal hat das Flatrate-Angebot der führenden Anbieter für mobiles Internet näher untersucht. Ähnlich wie bei den gängigen Mobilfunktarifen, lauern auch hier viele versteckte Kosten im Kleingedruckten.

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Preispoker beim mobilen Internet

Mobilfunktarife muß man immer genau beobachten, was gestern noch günstig war, kann morgen schon teuer sein. Besonders mobiles Internet ist stark in Bewegung und nicht immer ganz ehrlich — fast alle UMTS-”Flatrates” haben eine Volumenbeschränkung, was sie neben technischen Grenzen als Ersatz für DSL weitgehend unattraktiv macht.Mobilfunktarife bei Aldi.

Mobilfunktarife bei Aldi.

So hat sich beispielsweise die Tchibo-”Flatrate” für 19,95 Euro von 10 Gigabyte Transfervolumen auf 5 Gigabyte halbiert (wenn man sie seit Einführung nicht durchgehend gebucht hat). Da wird der Aldi-Tarif interessant, der ebenfalls nach 5 Gigabyte auf “ISDN”-Geschwindigkeit drosselt, aber nur 14,99 Euro kostet. Dazu gibt es diese Woche den UMTS-Stick “S4011″ für 60 Euro ohne SIM-Lock.

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Fonic Surfstick 20 Prozent günstiger

Fonic Logo[Trigami-Anzeige] Eine Flatrate für den festen Internet-Anschluß zu Hause oder im Büro ist notwendig, gut — und funktioniert. Doch beim mobilen Einsatz, muß man oft genauer hinsehen. Selten, daß dort eine Flatrate den Namen verdient, fast immer hat man eine vertragliche Bindung über 2 Jahre und Fixkosten zwischen 20 und 40 Euro monatlich “an der Backe”. Und wer dann so eine Flatrate ausreizt, muß sogar mit Rauswurf rechnen.

Deshalb heißt es umdenken und gleich auf ein Prepaid-Modell wechseln: Der Fonic Surf-Stick bietet mobiles Internet ohne Grundgebühr. Den Surf-Stick erhält man als Paket mit der notwendigen Hardware und einem Datentarif — und dies ist gerade im Preis von knapp 100 Euro auf 80 Euro gesenkt worden. Als Bonbon sind außerdem 5 Surftage inklusive, danach muß man Guthaben ab 10 Euro aufladen, um loslegen zu können.

Abgerechnet wird im “Tagestarif” pro Kalendertag , also von 0 bis 24 Uhr (nicht über 24 Stunden Nutzung) — das spielt immer dann eine Rolle, wenn man spät abends noch surft oder vielleicht einen längeren Download startet, der möglicherweise über Mitternacht hinaus geht. Diese “Tagesflatrate” muß man per SMS anstoßen, zum Abrufen von E-Mails reicht aber u. U. auch ein Normaltarif mit Abrechnung pro Kilobyte. Der Stick nutzt — natürlich — das UMTS-Netz, das — theoretisch — bis zu 3,6 MBit/s erreichen kann. Obwohl rechnerisch die Geschwindigkeit mit DSL 4000 vergleichbar ist, muß man in der Praxis auf Grund von Latenzzeiten u. a. beim Wie schnell kann ein Surf-Stick theoretisch sein? Aufbau komplexer Webseiten mit erheblich weniger Datendurchsatz und Speed rechnen — also keine Lösung für Online-Zocker, die zu Hause sogar Fastpath schalten (müssen).

Wie schnell kann ein Surf-Stick theoretisch sein?

Im Übrigen gilt: Pro Tag 1 Gigabyte Traffic mit voller Geschwindigkeit, danach Drosselung auf GPRS (Informationen auch im online verfügbaren Handbuch, Preisliste). Wie üblich sind Internetdienste wie Voice over IP (VoIP) sowie Peer to peer (P2P) bei der Nutzung des Surf-Sticks ausgeschlossen. — Vorsicht: Der ganze Spaß gilt so nur für Deutschland, wer nach dem Motto “wird schon nicht so teuer sein” im Ausland surft, kann böse Überraschungen erleben!

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Ruin durch Handyrechnung — wohl gepennt?

Da liest man unter der Überschrift “$62,000 movie download a result of poor travel planning” (Ars Technica, 62.000-Dollar-Download nach schlechter Urlaubsplanung) mal wieder von einem armen Tropf, der sich durch unbedachte Handy-Nutzung einen Haufen Schulden aufgeladen hat: Ein Amerikaner hat sich bei einem Mexiko-Aufenthalt einen Film herunter geladen — offenbar ohne sich um Datentransfer und Roaming-Kosten Gedanken zu machen.

GPRS-/UMTS-Rechnung über knapp 22.000 Euro (Quelle: Spiegel Online)

GPRS-/UMTS-Rechnung über knapp 22.000 Euro schon 2006 bei der Tour de France. (Quelle: Spiegel Online)

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Bewährungsprobe für Kabel Deutschland

In meinem Beitrag Alternativen zu DSL wurde die Kabel-Technik als solche in den Kommentaren überwiegend positiv beurteilt, ebenso in persönlichen Mails von Kollegen. — Daß Kabel Deutschland dann mehrere Wochen für die Umsetzung gebraucht hat, steht auf einem anderen Blatt…

Seit Freitag abend steht jedenfalls die Internet-Verbindung, telefonisch bin ich immerhin über “Geheimnummern” erreichbar. Auf dem Papier ist das Paket “Flat Comfort” jedenfalls sehr gut, vor allem für Kunden, die mehr als eine Telefonnummer/-leitung benötigen. — Jetzt steht die Technik auf dem Prüfstand…

Flat Comfort 200x300

Es ist eine verrückte Überlegung, aber manchmal ist Telefonie in Internet-Paketen so günstig, daß sie sich auch für Leute lohnt, die gar nicht ins Netz wollen. Die teuere “Grundgebühr” der Telekom läßt sich leicht unterbieten und ist dann oft noch inklusive einer Deutschland-Flatrate fürs Festnetz — interessant für ältere Leute, die stundenlang mit der Familie telefonieren. Nachrechnen!

O2 ändert Tarife

Mobilfunktarife werden immer komplizierter und stehen bald einem Versicherungsvertrag oder einer Steuerklärung in nichts nach. — So will beispielsweise O2 lt. Golem zum Monatsende einige Tarife umstellen oder auslaufen lassen. Die neuen Tarife schmecken ein wenig nach Zuckerbrot und Peitsche:

Einerseits kann man für überschaubare 10 Euro monatlich 100 Telefonminuten in alle deutschen Netze buchen — andererseits kostet jede Minute darüber hinaus stolze 29 Cent (auch die Mailbox-Abfrage).

Auch eine sog. Flatrate für 20 Euro monatlich fürs O2-Netz sowie das Festnetz schlägt bei zusätzlichen Gesprächen mit happigen 29 Cent und mehr zu Buche. — Oberlehrer meint: Kunden mit O2 Laufzeitverträgen sollten genau nachrechnen.

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