CT 19/2010: Foto-Workshop, virtuelle Maschinen, IFA-Neuheiten.
Software-Kollektion: Foto-Workshop (S. 84): Kreative Techniken, edles Schwarzweiß.Diesmal wieder mit liebevoll zusammengestellter DVD.
Software-Kollektion: Foto-Workshop (S. 84): Kreative Techniken, edles Schwarzweiß.Diesmal wieder mit liebevoll zusammengestellter DVD.
Habe gerade beim Herumstöbern beim Zeitschriftendealer meines Vertrauens ein (für mich) neues Fotoheft entdeckt: Foto Hits. Erster Eindruck: Gefällt mir ganz gut, weil es nicht zu technisch abgehoben ist und die Artikel nicht zu lang sind. Außerdem geht der Preis von 2,50 Euro in Ordnung.
Themen der aktuellen Ausgabe:
CompactFlash-Speicherkarten sind die gängigsten
Speichermedien für digitale Spiegelreflexkameras (DSLR). Je nach Grad der Professionalisierung sind die Datenträger verschiedensten Anforderungen ausgesetzt. Ein Hauptmerkmal der CompactFlash-Karte ist die Schreibgeschwindigkeit, die für eine erfolgreiche Foto-Session ausschlaggebend sein kann. Auch die Speicherkapazität spielt angesichts hoher Auflösungen oder von HD-Video-Funktionen eine Rolle.
Compact Flash mit 64 Gigabyte (Bild: Transcend)
Doch oft liegt der Preis für leistungsfähige Datenspeicher jenseits der 100-Euro-Marke. Die Speicherspezialisten von Transcend geben einen Überblick über die Angaben 400x oder 600x, die Terminologien ECC, PIO und DMA.
[PM] Nikon präsentiert das neue lichtstarke mittlere Teleobjektiv AF-S
NIKKOR 85mm 1:1,4G. Das Objektiv wartet mit einer vollkommen neuen Konstruktion auf und ersetzt das erfolgreiche Modell AF Nikkor 85 mm 1:1,4 D IF.
Mit dem Silent-Wave-Motor (SWM) und der
Nanokristallvergütung ist es die perfekte Wahl für Porträt- und Mode-Fotografen. Das neue Modell führt das erfolgreiche Erbe der 85-mm-NIKKOR-Objektive fort und belegt einmal mehr Nikons kontinuierliches
Streben nach Innovationen.
AF-S Nikkor 85 mm mit F 1 : 1,4 G (Bild: Nikon)
Stefan Schmitt, Product Manager SLR-System bei Nikon: »Das AF-S NIKKOR 85mm 1:1.4G setzt neue Maßstäbe in der Porträt-Fotografie. Objektive wie dieses verkörpern die Werte, für die die Marke NIKKOR steht: beeindruckender Kontrast und überragende Auflösung mit einzigartigen Bokeh-Qualitäten. Wir sind überzeugt, dass dieses Objektiv einen neuen Meilenstein setzt -– für Fotografen wie auch für die wachsende Anzahl der Videografen, die digitale Spiegelreflexkameras wie die D3S nutzen.«
Zur großen Fachmesse der EDV — der Cebit — ist man es schon gewohnt, daß die Hersteller selten wirkliche Neuheiten vorstellen — was verfügbar ist wird auf den Markt geworfen (und reift beim Kunden). Ganz anders bei der Photokina 2010 und der Fotobranche: Nikon stellt im Vorfeld eine Reihe neuer Objektive sowie eine neue Einsteigerkamera vor,
Canon kündigt ebenfalls Kompaktkameras, Objektive sowie eine neue DSLR im Semiprofi-Bereich an: die Canon EOS 60 D.
Canon EOS 60d mit Schwenkdisplay und SD-Karten (Bild: Canon)
Sie ersetzt die EOS 50D und ist gedacht für ambitionierte Fotografen, die ihre fotografischen Fertigkeiten weiter ausbauen möchten. 18 Megapixel, APS-C-Sensor, DIGIC-4-Bildprozessor und 5,3 Bilder pro Sekunde sind nur einige der Leistungsmerkmale der Neuen. Neben dem dreh- und schwenkbaren LC-Display und einer optimierten Ergonomie bieten viele Neuerungen beste Voraussetzungen für kreative Fotoaufnahmen und Full-HD-Movies. Die EOS 60D ist ab Oktober 2010 zum Preis von 1.149 Euro im Handel erhältlich.
Erster Eindruck: Die große Sensation bleibt m. E. aus, die beschriebenen Neuerungen verhalten sich ähnlich wie beim Update der EOS 500 zur EOS 550. Sinnvolle Details, aber auch viele Funktionen, die man eher in einer Kompaktkamera erwarten würde, die Abgrenzung zur EOS 7 wird noch schwieriger… Die wichtigsten Eckdaten: APS-C-Sensor, 18 statt 15 Megapixel, Digic 4, SDXC-Speicherkarten(!), 5,3 Bilder/s (statt 6,5), max. 12.800 ISO, 9-Punkt-AF (alles Kreuzsensoren), Display 3 Zoll mit 1.040.000 Bildpunkten (schwenkbar), eingebaute Bildeffekte, Full-HD-Video (mit externem Mikro-Anschluß), direkte Unterstützung von Eye-Fi-Karten.
Es ist schon komisch: Im Krimi ist auf den Bildern einer Überwachungskamera wegen der miesen Bildqualität kaum etwas zu erkennen — und im Actionstreifen kann man aus der Totalen auf eine Armbanduhr zoomen. Was stimmt denn nun?

Überwachung in Kinoqualität (Ausschnitt von links unten; Bild: Arecont)
Während bei Pentax seit Urzeiten und bei Nikon bis vor kurzem alles mehr oder weniger kompatibel ist, macht sich Canon mit dem Wechsel vom FD- zum EF-Bajonett recht unbeliebt.
Klar, daß die Elektrik nicht paßt, aber auch mechanisch ist wg. des Auflagemaßes kaum etwas zu machen. Schade um die schöne 50-mm-Optik mit Lichtstärke 1 : 1,2. Adapter soll es geben, es wird aber abgeraten (z. T. wegen zusätzlicher Korrekturlinse).
Canon EOS mit FD-Optik (Bild: “Hinnerker” / a. a. O.)
Doch mancher mag sich damit nicht abfinden, daß gute Gläser in der Versenkung verschwinden sollen. Im Digicamclub-Forum schildert “Hinnerker” beispielsweise im Beitrag “Canon FD 1.2/55mm SSC Umbaudoku” ausführlich den Umbau eines Canon-FD-Objektives auf EOS-Anschluß. Insbesondere auf Grund der umfangreichen mechanischen/handwerklichen Arbeiten sicherlich nicht für jeden machbar, kann es doch der Inspiration dienen.