Vollformat vs. APS C

Blende 8 ist ein recht beliebter Name für Fotoklubs und Podcasts — auch von Galileo gibt es seit einiger Zeit mit “Blende 8” einen sehenswerten Video(pod)cast. Die aktuelle Folge stellt beispielsweise Vollformat-Kameras den APS-C-Modellen gegenüber und erläutert grundlegende Unterschiede an Hand von Canon EOS 5 Mk II und Canon EOS 7 sowie Nikon D300s und Nikon D700.

Folge 19 – Vollformat und APS-C im Vergleich from Galileo Design on Vimeo.

Das herangezogene Beispielbild ist allerdings unglücklich gewählt, weil es einerseits eine extreme Belichtungssituation zeigt, andererseits die Vorteile von Tiefenschärfe und Weitwinkel nicht zum Tragen kommen — denn Weitwinkel-Objektive werden von kreativen Fotografen nicht nur für Architektur und Innenaufnahmen eingesetzt! Entsprechende Weitwinkel für “Crop“-Kameras liegen dagegen in grenzwertigen Brennweitenregionen. Bei den Canon-Modellen werden im Test außerdem zwei Objektive unterschiedlicher Leistungsklasse verwendet.

Die Videos liegen jeweils als “HD”- und als “iPod”-Version vor, wobei letztere fürs Zuschauen am Bildschirm vollkommen ausreicht (insb. bei Netbooks & Co.). Die Beiträge sind weitgehend werbefrei, lediglich ein Buchtipp aus eigenem Hause am Ende des Beitrages weist auf Galileo hin.

[Kommentar] Ein wichtiger Aspekt wird nur am Rande erwähnt: Es spielt eine Rolle, ob man sich schon zu Analog-Zeiten — und damit zwangsläufig “Vollformat” — intensiv mit dem Zusammenhang von Brennweiten, Blende, Tiefenschärfe und kreativen Techniken auseinander gesetzt hat. — Für “alte Hasen” sind eben 50 mm “normal” und nicht 30 mm, zumal sich in Sachen Physik bei “Crop & Co.” nichts ändert, denn mit 30 mm hat man kaum eine Kontrolle über die Schärfeverteilung und der “Gewinn” bei Teleobjektiven ist m. E. weitgehend Selbstbetrug…

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