Mobilfunk: Kostenkontrolle bei Auslandsnutzung.
Die Guthaben-Telefonkarten (“Prepaid“) gelten oft als “Billigvariante” für Leute, die eines Vertrages nicht würdig sein sollen. Doch wer nachrechnet, bekommt damit nicht selten die gleiche Leistung für weniger Geld und vor allem weniger Vertragsknebelung. Nachdem mir vor einigen Jahren T-Mobil das spurlose Verschwinden von 30 Euro nicht erklären kann/will, wechsele ich zu Simyo.
9 Cent pro Minute bzw. SMS sind überschaubar
Mit Überraschungen muß man vor allem bei Nutzung im Ausland und Datentarifen rechnen — erst recht, wenn beides zusammen trifft… Simyo bietet eine neue Funktion zum Data-Roaming.
Mit Ausnahme — der bis vor kurzem nicht nur bei Simyo — extrem unklaren Gebühren für Gespräche zu Service-Rufnummern bin ich mit dem Anbieter sehr zufrieden. Das liegt auch daran, daß man unaufgefordert auf wichtige Änderungen aufmerksam gemacht wird, wie beispielsweise
heute morgen auf den neuen Service bei Datentarifen im Ausland.
Simyo: Kontrolle für Traffic.
Es gibt ja genügend Berichte, wie das unbedachte Surfen in fremden Telefonnetzen ins Auge gehen kann. Bei Simyo kann man jetzt 59,0 €, 100 € oder 150 € als Nutzungsgrenze selbst einstellen. Und wer sich nicht darum kümmert, wird ab 1.7.2010 automatisch auf überschaubare 59,90 € gesetzt. — Aufpassen muß man allerdings in Grenzregionen, wo das ausländische Netz u. U. stark herüberstrahlt und man unbewußt zum “Auslandstelefonierer” wird. Tipp: Automatische Netzwahl abschalten.
Nicht vergessen sollte man allerdings, daß das Surfen im Ausland trotzdem erheblich teuerer als daheim ist. Während man im Inland mit 24 Cent/Megabyte relativ preisgünstig liegt, sind es in der EU derzeit 19 Cent pro 100 Kilobyte und im “Rest” der Welt stolze 48 Cent/100 Kilobyte (jeweils Simyo-Tarife). Doch wenn die Tarife man bewußt nutzt, gibt es keine bösen Überraschungen und es ist nicht so teuer wie man auf den ersten Blick glaubt.
