Wandkalender mit eigenen Fotos
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Seit Ende September weihnachtet es bereits in den Supermärkten beim Naschwerk, jetzt rumort es auch schon bei den Geschenkartikeln. Kein Wunder, daß in der Weihnachtsaktion von ExtraFilm Kalender sehr gefragt sind.

Kalender in der Weihnachstaktion von ExtraFilm.
Tischkalender, Wandkalender, Geburtstagskalender und Jahresplaner stehen zur Auswahl. Es gibt ihn im Standardformat 30,5 x 20 cm für knapp 15 Euro oder im Großformat mit 42 x 29,7 cm für rund 20 Euro. Oberlehrer testet den kleineren Wandkalender, der auf hochwertigem 250-g-Papier gedruckt und per Spiralbindung zusammen gehalten wird. In der Weihnachtsaktion von ExtraFilm gibt es schon ab zwei identischen Produkten 20 Prozent Rabatt auf alle Fotogeschenke sowie versandkostenfreie Lieferung ab 45 Euro. — Doch bevor es weiter geht, lege ich eine kleine Pause ein…
Vorbereitung empfehlenswert
Denn: Im Gegensatz zum Fotoalbum ist so ein Kalender ein recht überschaubares Projekt, das man gut vorbereiten kann. Deshalb benutze ich diesmal nicht die Bestellsoftware “Designer” wie bei den Fotoalben, sondern nutze das Webinterface. Ich suche mir also erstmal 13 Bilder aus meinem Fotoarchiv heraus (12 Monate plus 1 Titel) und benenne sie numerisch nach den Monaten, wo sie erscheinen sollen (Titelbild als 00.jpg). Die Auswahl erst während der Erstellung auf der Website zu machen, führt möglicherweise zu unnötiger Hektik und voreiligen Klicks, durch die Numerierung werden die Bilder gleich richtig sortiert. Obwohl die Kalender selbst im Hochformat sind, eignen sich Bilder im Querformat am besten (im Seitenverhältnis 4:3 wie bei Kompaktkameras üblich), bei Quadraten werden leider die Ränder beschnitten. Um keine Wissenschaft daraus zu machen, übernehme ich die Bilder weitgehend unbearbeitet und unbeschnitten sowie mit etwas “Fleisch” um das eigentliche Motiv. — So vorbereitet kann man sich später in Ruhe um die weitere Gestaltung des Kalenders kümmern. Zur Auswahl stehen dazu 12 Designs und mehrere Kalendarium-Typen: z. B. einfach nur die Tage oder auf Wunsch mit Notizzeilen.
Welches Design das richtige ist hängt auch von der Art der Bilder ab: Ein eher persönlicher Familienkalender kann ruhig schon etwas poppiger sein, während künstlerische Bilder nach einem eher ruhigerem Layout verlangen. Auf jeden Fall sollte man sich ein grobes Konzept überlegen, denn man möchte ja ein Jahr lang Freude an dem Kalender haben.
ExtraFilm bietet unterschiedliche Layouts für die Kalender an.
Zum Glück muß ich nicht lange suchen, da ich vor kurzem für eine Fotoausstellung meine Bilder stundenlang gesichtet und sortiert habe. Ich entscheide mich für Blumenmotive, die ich ungefähr den Jahreszeiten zuordne.
Tipp: Man kann sich auch auf 12 Bilder beschränken und sich als Titelblatt eine kleine Collage aus den jeweiligen Monatsbildern basteln. Wer kein geübter Photoshopper ist, kann ggf. auf Tools zurückgreifen um die Bilder zu verfeinern.
Upload mit Java
Jetzt müssen die Bilder in ein Album hochgeladen werden. Hinweis: Wie viele andere Fotodienste verwendet auch ExtraFilm ein Java-Applet für den Komfort-Upload und die Verwaltung der Bilder. Dazu muß Java auf dem Rechner vorhanden sein (nicht zu verwechseln mit Java Script !) bzw. der Installation zugestimmt werden (andernfalls muß man den Einzelupload verwenden , was etwas mühselig sein kann, weil dann jedes Bild einzeln hochladen muß).
Nach dem Upload werden die Bilder automatisch in die Kalendervorlage kopiert — hat man seine Bilder entsprechend vorbereitet, sind sie meist schon beim richtigen Monat gelandet. Wenn nicht, kann man per “drag & drop” die Bilder neu arrangieren. Klickt man in das Bild, stehen einfache Bearbeitungsfunktionen zur Verfügung. Sogar das Design läßt sich jetzt noch wechseln, wenn es einem doch zu wild ausgefallen ist
(“Bearbeitungs-Optionen” über dem Leuchtpult, dann “Design Bereich”).
Das “wilde” Design kann auf Wunsch noch geändert werden…
Je nach Kalendertyp kann man außerdem Eintragungen im Kalendarium vornehmen, z. B. für Feiertage oder Geburtstage der Familie. Darüber hinaus gibt es zwei Designs, wo sich die Hintergrundfarbe monatlich ändert — wo es paßt, ist dies eine schöne Idee.
Post ist da
So, nur vier Tage hat es gedauert, jetzt ist der Kalender da. Nachdem ich bei der Postkarte bei einem anderen Anbieter so lange rumtüfteln muß, bin ich zugegebenermaßen etwas skeptisch. Doch die gute Vorbereitung hat sich gelohnt, der Kalender begeistert mich in jeder Hinsicht: Die Bilder wirken durch das farbenfrohe Layout sehr plastisch, das Kalendarium ist übersichtlich mit deutschen Wochentagen und sogar Kalenderwochen beschriftet. Das Format ist gut für Küche oder Büro geeignet, wo man den Kalender immer im Blick hat.
Tipp: Das Schöne an der digitalen Fotografie und solchen Fotoprodukten ist, daß es kaum Mühe macht, zwei oder mehr Kalender herzustellen — ein Tastendruck genügt. Schon ab 2 Kalendern gleicher Art gibt es in der Weihnachtsaktion 20 Prozent Rabatt. Eine gute Gelegenheit also, Familie und Freunde mit Familienfotos oder eigenen Kunstwerken zu versorgen. Mit der richtigen Bildauswahl ist so ein Kalender auch als “give away” für Geschäftskunden geeignet. — Gerade zu den Feiertagen eine schöne Gelegenheit sich in guter Erinnerung zu halten.
Wenn eine besonders schöne Fotoserie hat, kann man die Motive aus dem Kalender auch für andere Fotogeschenke nutzen, z. B. für persönliche Becher.
Becher mit eigenem Motiv (Bild: ExtraFilm)
Darüber hinaus gibt es natürlich auch T-Shirts, Mausmatten oder Grußkarten mit eigenem Motiv: Das ist doch cool, wenn man beispielsweise das Titelbild des Kalenders auch auf einer Weihnachtskarte wiederfindet.
3 Comments
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By Oberlehrer, 3. December 2009 @ 22.55
Digitaldruck relativiert einiges, wird schon gutgehen… (kannst ja mal berichten)
By Matthias Rasche, 3. December 2009 @ 22.14
Habe mich mal an einen A2 Querformatkalender von meinbildkalender.de gewagt. Bin nur noch etwas unsicher, ob die Bilder auf der Größe auch nicht an Qualität verlieren..
By Oberlehrer, 20. November 2009 @ 09.30
Eine klitzkleine Sache habe dann doch gefunden: Auf dem Deckblatt werden die Feiertage für 2010 und 2011 aufgelistet, aber beide Male steht “2010″ darüber ;-)