Geld verdienen mit Digitalfotos

Millionen von Digitalfotos schlummern auf Festplatten und Speicherkarten, dabei verbirgt sich womöglich ein ungehobener Schatz in der Fotosammlung. Wie man seine eigenen Digitalfotos online in bare Münze verwandelt, und was man hierbei beachten muß, zeigt Data Beckers neuer Ratgeber „Mit eigenen Digitalfotos im Internet Geld verdienen“. Von der Motiv- und Agenturauswahl über die richtige Verkaufsstrategie bis hin zu Mit eigenen Digitalfotos im Internet Geld verdienen (Bild: Data Becker)rechtlichen Hinweisen deckt das Buch das gesamte Themenspektrum rund um die Online-Vermarktung von Digitalfotos ab.

Mit eigenen Digitalfotos im Internet Geld verdienen (Bild: Data Becker)

Wie viel kann ich überhaupt mit meinen Fotos verdienen? Welche Motive sind besonders gefragt? Welche Agentur ist für meine Bilder geeignet? Diese und viele andere wichtige Fragen beantwortet der langjährige Fotodesigner und Agenturteilhaber Jörg Pumpa in Zusammenarbeit mit den auf Neue Medien spezialisierten Rechtsanwälten Dr. Volker Herrmann und Michael Terhaag. Ausgehend von der Prämisse, daß jeder mit Fotos Geld verdienen kann – vom Taschengeld bis zum zweiten Einkommen – begleitet das Handbuch den Fotografen von der geeigneten Bildidee bis zum erfolgreichen Verkauf. Die wichtigsten Online-Bildagenturen werden detailliert vorgestellt, doch auch alternative Vertriebswege lassen die Autoren nicht außer Acht. Abgerundet wird das Buch durch ausführliche Tipps zu allen relevanten Rechtsfragen – vom Schutz vor Fotoklau bis hin zu Persönlichkeitsrechten, Vertragsfragen und dem Umgang mit Schadensersatzforderungen.

  • Das richtige Motiv ist entscheidend: Diese Themen sind gesucht – von Architektur bis Wellness: so finden Sie überzeugende Motive; freigestellte Motive erzeugen; werbliche oder redaktionelle Bildernutzung; Rechtsfallen vermeiden
  • Von der Bildidee zum erfolgreichen Verkauf: Mit gezielter Planung mehr aus den Bildern herausholen; Ihre Verkaufsfotos am Computer optimieren; die beste Verschlagwortung; Bilder verwalten und bei Bildagenturen hochladen; die besten Programme zur Effizienzsteigerung
  • Die wichtigsten Bildagenturen im Überblick: Der Unterschied zwischen Mikro-, Mid- und Makrostock; die richtige Agentur für die Bilder; Agenturübersicht von A bis Z; auf bestimmte Motivgruppen spezialisierte Agenturen; Fotolia, Shutterstock & Co; alternative Vertriebswege; Rechtemanagement, Lizenzverträge
  • Die richtige Strategie für den Verkauf Ihrer Bilder Die ersten Schritte – ideale Einstiegsagenturen; das gleiche Bild bei mehreren Agenturen platzieren; so erschließen Sie sich den weltweiten Markt; Überprüfen der Ziele; der Sprung vom Hobbyfotografen zum Unternehmer
  • Minimieren der Risiken des Bildmarktes: Agenturen und ihre Geschäftsbedingungen; eigene Rechte sichern und durchsetzen; Schutz vor Fotoklau; Persönlichkeitsrechte; Promis, Paparazzi und Co; was tun bei Agenturfusion oder –aufgabe

Mein erster Eindruck: Ein nützliches und informatives Buch. Es lenkt nicht mit einem überflüssigen Vortrag zur richtigen Fotoausrüstung ab, sondern kommt gleich zur Sache: Wie funktioniert das Geschäft, was sind realistische Preisvorstellungen? Relevante Motiv-Gruppen werden systematisch vorgestellt und auf Besonderheiten hingewiesen. Sogar auf selbstgemachte(!) “Cliparts” oder Film-Schnipsel (“Footage”) wird kurz eingegangen.

Sehr nützlich die umfangreiche Agenturübersicht mit kurzer Beschreibung. Gut auch, daß die zwei Co-Autoren Anwälte sind und auf die immer heikler werdende Situation bei Lizenzen und Personenabbildungen eingehen. Dazu gehören auch Model-Verträge, steuerliche Aspekte und Ratschläge zu “Rechtsfolgen”. Mit rund 200 Seiten ist das Buch auch kein abschreckender Wälzer und gute Grundlage um sich in das Thema einzulesen.


Mit dem Thema beschäftigen sich beispielsweise auch die Bücher “Wie Sie mit eigenen Fotos Geld verdienen” (Franzis) oder “Digitalfotos online verkaufen: Geld verdienen mit Internet-Bildagenturen” (Books on Demand).

[Update]

Die “Happy Shooting”-Folge #162 stellt im Interview den Stockfotografen Robert Kneschke vor, der auf seiner Homepage aus der Praxis berichtet, z. B. Bilderklau. — Erfahrungsbericht in Sachen “Vor- und Nachteile des Bildersuchdienstes PicScout” bei Stockfotografie.

(Dieser Eintrag basiert z. T. auf einer Mitteilung des Herstellers)

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