TICKnTalk — mit Twitter ein interessantes Gespann

[Trigami-Anzeige] So, jetzt nutze ich seit ein paar WochenTicknTalk” und bin angenehm überrascht. Wie gesagt, die Idee ist an sich nicht neu, aber m. E. gut umgesetzt: Die Kombination aus Sidebar mit Verbindung zu Twitter ermöglicht es, den ganzen “Kleinkram” aus interessanten Kurzmeldungen, Umfangreiche Funktionen in der Sidebar. Lesezeichen usw. in den Griff zu bekommen.

Umfangreiche Funktionen in der Sidebar.

Die Sidebar bietet viele Funktionen mit der man einerseits “social bookmarking” betreiben kann — und man nicht nur selbst etwas von interessanten Sites hat, sondern sich auch anderen austauschen kann. Dazu lassen sich “Ticks” pro Beitrag oder pro Domain auflisten und bewerten. Andererseits lassen sich in diesem Zusammenhang auch Kurzmeldungen für Twitter verwalten, was ohne TICKnTALK umständlich in einem zusätzlichen Schritt erledigt werden müßte.

Wer über einen Twitter -Account verfügt, kann diesen mit “TicknTalk” verbinden und so die beiden Dienste verbinden. Und damit die Sache richtig in Schwung kommt, gibt’s auch noch 2 Gewinnspiele für Leute die über TicknTalk berichten bzw. Twittern. Dabei gibt es durchaus interessante Preise zu gewinnen, wie beispielsweise ein MacBook Pro oder ein iPhone 3GS ohne Vertragsbindung.

In der Konsequenz habe ich in meinem Blog die absoluten Kurzmeldungen mit Linkverweis erheblich verringert, da dies via TICKnTALK/Twitter viel geschmeidiger läuft (z. B. beim Hinweis auf die Sicherheitslücke im Adobe Reader oder Attacken im Gewand der Freundschaft). Das setzt allerdings voraus, daß Oberlehrer-Stammleser mir auch bei Twitter “followen” sollten. In Kombination mit Twitter-Tools bekommt man über Twitter dann auch die Überschriften zu den ausführlicheren Blogeinträgen als Alternative zu RSS-Feeds. — So ganz nebenbei wächst damit auch Twitter zur stärkeren Informationszentrale heran, vor allem wenn man an die vielen Tools rund um Twitter denkt, mit denen man wiederum die Tweets auswerten und verwalten kann.

Überraschend, daß man offenbar nicht jede Seite “ticken” kann. So kann ich nicht auf einen Fotostream bei Flickr hinweisen, der Neuinterpretationen der Flickr kann nicht getickt werden.CDU-Wahlplakate sammelt. Logisch dagegen, daß Seiten mit Login ebenfalls außen vor bleiben.

Flickr kann nicht getickt werden.

Um TICKnTALK effektiv nutzen zu können, muß natürlich die Sidebar aktiv sein. Die nimmt wg. des Funktionsumfanges allerdings eine Menge Platz in Anspruch, so daß es auf einem 15-Zoll-Notebook-Bildschirm schon recht eng werden kann. Es gibt aber eine “Sparversion”, die man mit dem schwarzen Klötzchen ganz rechts aufrufen kann. Notfalls kann man sie auch ganz ausblenden und jederzeit über ein Symbol in der Icon-Leiste aufrufen. — Wie immer hängt der Erfolg eines solchen Dienstes nicht nur von der guten Idee ab, sondern von der Akzeptanz bei den Nutzern und dem Durchhaltevermögen des Initiators. Schau’n wir mal…

[Update]

Diese Beobachtung in Hinblick auf Twitter bestätigt auch der Beitrag “Twitter zugleich Fluch und Segen für Blogger” bei Standard.at. “Ich konnte bei mir selbst und anderen Bloggern feststellen, dass je stärker Twitter wurde, desto weniger ‘Kurzmeldungen’ verfasst wurden“, wird dort ein Blogger zitiert.

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