Fonic Surfstick 20 Prozent günstiger

Fonic Logo[Trigami-Anzeige] Eine Flatrate für den festen Internet-Anschluß zu Hause oder im Büro ist notwendig, gut — und funktioniert. Doch beim mobilen Einsatz, muß man oft genauer hinsehen. Selten, daß dort eine Flatrate den Namen verdient, fast immer hat man eine vertragliche Bindung über 2 Jahre und Fixkosten zwischen 20 und 40 Euro monatlich “an der Backe”. Und wer dann so eine Flatrate ausreizt, muß sogar mit Rauswurf rechnen.

Deshalb heißt es umdenken und gleich auf ein Prepaid-Modell wechseln: Der Fonic Surf-Stick bietet mobiles Internet ohne Grundgebühr. Den Surf-Stick erhält man als Paket mit der notwendigen Hardware und einem Datentarif — und dies ist gerade im Preis von knapp 100 Euro auf 80 Euro gesenkt worden. Als Bonbon sind außerdem 5 Surftage inklusive, danach muß man Guthaben ab 10 Euro aufladen, um loslegen zu können.

Abgerechnet wird im “Tagestarif” pro Kalendertag , also von 0 bis 24 Uhr (nicht über 24 Stunden Nutzung) — das spielt immer dann eine Rolle, wenn man spät abends noch surft oder vielleicht einen längeren Download startet, der möglicherweise über Mitternacht hinaus geht. Diese “Tagesflatrate” muß man per SMS anstoßen, zum Abrufen von E-Mails reicht aber u. U. auch ein Normaltarif mit Abrechnung pro Kilobyte. Der Stick nutzt — natürlich — das UMTS-Netz, das — theoretisch — bis zu 3,6 MBit/s erreichen kann. Obwohl rechnerisch die Geschwindigkeit mit DSL 4000 vergleichbar ist, muß man in der Praxis auf Grund von Latenzzeiten u. a. beim Wie schnell kann ein Surf-Stick theoretisch sein? Aufbau komplexer Webseiten mit erheblich weniger Datendurchsatz und Speed rechnen — also keine Lösung für Online-Zocker, die zu Hause sogar Fastpath schalten (müssen).

Wie schnell kann ein Surf-Stick theoretisch sein?

Im Übrigen gilt: Pro Tag 1 Gigabyte Traffic mit voller Geschwindigkeit, danach Drosselung auf GPRS (Informationen auch im online verfügbaren Handbuch, Preisliste). Wie üblich sind Internetdienste wie Voice over IP (VoIP) sowie Peer to peer (P2P) bei der Nutzung des Surf-Sticks ausgeschlossen. — Vorsicht: Der ganze Spaß gilt so nur für Deutschland, wer nach dem Motto “wird schon nicht so teuer sein” im Ausland surft, kann böse Überraschungen erleben!

Von der Hardware-Seite kommt der verbreitete Huawei-E160-Stick zum Einsatz, der neben der UMTS-Verbindung auch einen Slot für Micro-SD-Karten und somit auch mobilen Speicherplatz bietet (Lieferung ohne SD-Karte). Um den Empfang zu verbessern und den Stick vor Bruch zu schützen, liegt ein USB-Verlängerungskabel bei, so daß man ihn besser plazieren kann. Außerdem läßt sich eine zusätzliche Antenne anschließen, was in schwierigen Empfangslagen das entscheidende Plus sein kann (gehört nicht zum Lieferumfang). Schön ist auch, daß man sich nicht mit einer Treiber-CD herumschlagen muß — gerade bei Netbooks ohne optisches Laufwerk: Die Treiber sind auf dem Stick gespeichert und installieren sich beim ersten Einstecken automatisch. Die Software steht für Windows und Mac OS zur Verfügung. Einen kleinen ersten Eindruck erhält man auch im Video von NerdNewsNet.

Die Telefonie basiert auf O2 — die ähnliches selbst im Angebot haben und auch Tchibo versorgen. Seit einiger Zeit will auch N24 mitmischen und T-Mobil hat zusätzlich sogar ein zeitliches Limit. Die Übertragungsqualität hängt auch davon ab, wo man sich befindet: Auf dem Land kann es durch schwache Abdeckung zu Einbußen kommen, während man sich in Ballungszentren die Kapazitäten u. U. mit vielen anderen Surfern teilen muß. — Hier heißt es “probieren geht über studieren“, was mit einem Prepaid-Angebot ohne Vertragsbindung und Mindestumsatz kein allzu großes Risiko darstellt. — Bei der Gelegenheit sei auch die Preissenkung im Bereich Telefonie erwähnt: Gespräche vom FONIC-Handy ins europäische, US-amerikanische und kanadische Festnetz kosten nur noch 9 Cent/Minute statt bisher 99 Cent.

Ein UMTS-Stick kann für E-Mail und “normales Surfen” auch eine Alternative zum festen DSL-Anschluß sein, unterwegs ist er jedenfalls eine gute Ergänzung wenn öffentliche WLANs nicht zur Verfügung stehen. Für große Downloads (video on demand) und ständiges Streaming (Internet-Radio) ist so ein Stick allerdings nur bedingt geeignet. Durch das Prepaid-Modell hat man die Kosten unter Kontrolle und kann auch mal experimentieren.

Fonic, das aus dem Fernsehen bekannte Video (Youtube)

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