Spionage überall

Der Spiegel berichtet “Chinesen verstärken Cyber-Attacken auf deutsche Regierung“. Demnach nimmt die Zahl von Cyber-Attacken gegen das Computernetzwerk der Bundesregierung und der Ministerien zu. Nach Spiegel-Informationen gibt es pro Jahr Hunderte Versuche, Spionageprogramme einzuschleusen — die meisten Angriffe richten sich gegen das Auswärtige Amt (Spiegel Online, 4.4.2009).

Das hat “Tradition”: In der Meldung “Seagate bestätigt Virus auf Festplatten” (ZDnet, 13.11.2007) wird vor einem Wurm auf der Maxtor Basics Personal Storage 3200 gewarnt. Der Schadcode suche nach Paßwörtern für Online-Spiele und leite sie an einen Server in China weiter, heißt es in einer Mitteilung von Seagate. Ähnlich klingt auch die Info “Platziert China Trojanische Pferde auf Maxtor-Festplatten?” (Toms Hardware, 13.11.2007).

Dabei wollen wir auch nicht vergessen, daß sogar “Freunde” das ursprünglich zur Überwachung des Ostblocks gedachte Echelon (Wikipedia) nach Ende des Kalten Krieges ganz offiziell zur Wirtschaftsspionage auch gegen westliche Verbündete eingesetzt haben. Zwar sollte Bad Aibling Station (Wikipedia) — auch als Field Station 81 oder Hortensie III bekannt — abgeschaltet werden, aber im Rahmen der “Terrorbekämpfung” ist seit 9/11 ist ja jedes Mittel Recht.

2 Comments

  • By SantaCruze, 9. April 2009 @ 19.17

    Mittlerweile spioniert doch fast jeder jeden aus , im Internet findet man ne menge Tips und Tricks wie man z.b. in WLan Netzwerke oder auf Handys raufkommt…was aber z.b. im Vergleich zu den Spionage Aktionen von Bahn und Co natürlich noch zu den kleineren übeln zählt.

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