Tchibo UMTS — der erste Tag

Das Mobil-Partner-Tool zeigt die maximal mögliche Übertragungsrate an.Da habe ich mich so gefreut, daß der Tchibo Internet Stick auf Anhieb funktioniert — und habe wohl etwas zuviel herum gespielt: Obwohl der erste Monat gratis ist, muß man sich sofort registrieren und etwas aufladen (es gibt dazu wohl ein Minimal-Guthaben von 1,- Euro). Außerdem sollte man die Konfiguration überprüfen, denn neben der 10-Gigabyte-”Flatrate” gibt es noch eine 500-Megabyte-Variante (für 9,95 Euro/Monat, danach “Standard”-Tarif 24 Cent/Megabyte). Wird keines der Datentransfer-Sonderpakete gewählt, surft man im Standard-Modus wie mit einem normalen Telefon-Vertrag. Natürlich gilt dies sowieso nur fürs Inland, also Vorsicht bei Reisen oder in Grenzgebieten — da kann sich ein vorwitziges Gerät schonmal in ein stärkeres Auslandsnetz einwählen! — Jetzt wird die weitere Einwahl leider erstmal verweigert bzw. auf eine O2-Seite umgeleitet, wo es leider nicht weiter geht. Wenn man sich jetzt nicht über einen anderen Zugang einwählen kann, bleibt noch Telefax und direkter Telefonkontakt.

Was man ein wenig bemeckern kann, ist die Abrechnung in 400-kByte-Schritten. Das ist zum Abruf von E-Mails (ohne umfangreichen Anhang) deutlich zuviel, für Recherche im Internet (WWW) akzeptabel. Bei Downloads, Updates oder Podcasts sollte man die Transferraten im Auge behalten, Huawei Mobile Connect 3G Modemwobei die Statistik des “Mobile Partner”-Tools hilfreich ist.

Huawei Mobile Connect 3G Modem

Der Stick meldet sich übrigens mit Huawei 3G (E 160). Während der Installation (und z. T. auch später) meldet er sich außerdem mit mehreren USB-Devices an, u. a. als Massenspeicher und CD-ROM. Das ist dann wohl auch das Geheimnis, wo 30 Megabyte Treiber/Software ohne Treiber-CD und ohne Download herkommen. Bei genauer Betrachtung findet man neben einer zusätzlichen Anschlußbuchse für eine externe Antenne auch einen Minislot für eine Micro-SD-Karte (keine Angabe über die maximale Größe, siehe “SD-HC”). Praktisch auch, daß zum Lieferumfang ein USB-Verlängerungskabel gehört.

Das Gerät arbeit laut Anleitung mit folgenden Betriebssystemen zusammen:

  • Windows 2000 SP4
  • Windows XP SP2
  • Windows Vista
  • Mac OS ab 10.4

Genau hingucken muß man bei den vielen Anleitungsheftchen: Viele Informationen sind redundant, manchmal findet man zusätzliche Details zum Datentarif, andere Abschnitte erläutern normale Telefonie…. Lobenswert, daß im Abschnitt “Mailbox-Falle” auf die Problematik eines Anrufbeantworters im Ausland aufmerksam gemacht wird.

[Update]

Man kann die notwendige Registrierung zwar online anstoßen, das kann dann aber bis zur Bestätigung durchaus 3 Tage dauern (insb. für das Aufladen); hier ist man ausnahmsweise mit der Telefon-Hotline besser bedient. Wenn man dort das Stichwort “UMTS-Stick” nennt, können die sich nämlich schon denken worum es geht und schalten den kostenlosen Probemonat sofort frei.

4 Comments

  • By Dennis, 17. August 2010 @ 23.38

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich noch nie probleme mit umts Sticks unter OS X hatte.

  • By Frank, 9. April 2009 @ 08.43

    Den ConnectionManager gibt es auch für den Mac und man findet ihn mit ein bisschen suchen auf den O2 Seiten. Der direkte Link ist: http://www.o2online.de/nw/business/hilfe/download/connection/connection-mac-haupt-artikel.html?nidx=2

    Ob das Funktioniert weiß ich allerdings nicht.
    Ich werde heute mal schauen das Ding an meinem LinuxNetbook zum rennen zu bringen.

  • By Oberlehrer, 6. April 2009 @ 19.06

    Nein, bis jetzt nicht. Das scheint nicht immer ganz problemlos abzulaufen, weil wohl der interne Speicher mit dem Mac-Treiber nicht sicher rekannt wird. Andererseits ist der Mac-User bei MacTechNews voll des Lobes, und eventuell findet sich in den zahlreichen Kommentaren die notwendige Info. — Bitte Info, wenn du eine Lösung gefunden hast.

  • By Tom Ruthemann, 6. April 2009 @ 13.04

    Kennst Du jemanden der den Stick mit einem Mac laufen hat?

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