Workshop WordPress: Von der Vorbereitung bis zum ersten Login.
Dies ist ein Workshop zum Blog- und CMS-Programm WordPress. Er basiert auf der Version 2.x. Obwohl für “Einsteiger” gedacht, werden selbstverständlich Grundkenntnisse im Umgang mit Computer und Internet vorausgesetzt. Neben Windows, sind die Informationen selbstverständlich auch für User von Linux, Mac OS oder anderer Betriebssysteme geeignet, für die ein FTP-Programm und ein Browser zur Verfügung stehen. Der Workshop ist auf 4 Seiten aufgeteilt, die unten als “Page 1 | 2 | 3 | 4″ angezeigt werden. Viel Spaß!
Die “Page”-Funktion scheint nicht immer zuverlässig zu funktionieren, deshalb hier eine Übersicht mit der direkten Verlinkung:
- Vorbereitung (Daten sammeln für Upload, Login usw.)
- wp-config anpassen (Eintragen persönlicher Zugriffsdaten)
- Upload der Daten auf den Server/Webspace
- “Hallo Welt” — fertig machen zum ersten Eintrag…
WordPress: Daten sammeln.
Wer im Internet publizieren will, muß auch solide Programmierkenntnisse haben, um die Inhalte gut verpacken, schön präsentieren und artgerecht pflegen zu können. Ein Weblog und Content-Management-System wie WordPress kann einem dabei eine Menge Arbeit abnehmen.
WordPress ist ein PHP-Programm, das Daten in einer MySQL-Datenbank verwaltet. Der Webserver Apache liefert die Seiten dann als HTML aus, was wiederum vom Browser als Seite dargestellt wird. Dieses Teamwork macht mit gut recherchierten Inhalten dann eine interessante Website aus.
Um Erfahrungen mit WordPress zu sammeln, kann man das System entweder erstmal auf einem lokalen Webserver auf dem Schreibtisch-PC erproben (z. B. mit XAMPP) oder gleich auf seinen Webspace bei einem Provider hochladen.
Lokal experimentieren
Wer den Aufwand einen Server aufzusetzen scheut – oder schon daran gescheitert ist – kann mit XAMPP der Apachefreunde in den meisten Fällen eine Susi-Sorglos-Installation hinlegen: Server, Datenbank, PHP und Tools sind nicht nur fertig installiert, sondern arbeiten auch reibungslos zusammen. Die Zusammenstellung gibt es für Windows, Linux, Mac und Solaris (siehe auch LAMP und WAMP). Bei vielen Linux-Distributionen wird auf Wunsch übrigens gleich ein solches Paket mitinstalliert, allerdings in unterschiedlichem Umfang.
Die Version XAMPP 1.5.5 (Windows) enthält folgende Hauptkomponenten:
- Apache 2.2.3
- MySQL 5.0.27
- PHP 5.2.0 & PHP 4.4.4
- phpMyAdmin 2.9.1.1
- FileZilla FTP Server 0.9.20
- OpenSSL 0.9.8d
Unter der Heimatadresse im Internet gibt es nicht nur das Downloadarchiv, sondern viele hilfreiche Informationen.
Die Grundversion von XAMPP (Windows) umfaßt zwischen 28 und 86 Megabyte. Darüber hinaus kann man noch Add-ons laden wie beispielsweise Perl 5.8.x oder Tomcat 5.5.x . Es
gibt auch eine Mini-Version von XAMPP, die 16 oder 44 Megabyte umfaßt, weniger Funktionen hat und seltener aktualisiert wird. Bevor Sie sich für ein Paket entscheiden, lesen Sie bitte in aller Ruhe alle Informationen der Website durch. Für diesen Workshop wird XAMPP Windows 1.5.5 [Basispaket] in der Installer-Version verwendet.
Die “Gegenprobe”, ob nach der Installation auch wirklich alles funktioniert, kann man mit dem Browser machen: http://127.0.0.1 oder localhost eingeben. Es erscheint dann eine Begrüßungs- und Informationsseite. Wenn MySQL und PHP aktiviert sind, steht WordPress nichts im Wege.

Der Statusbericht von XAMPP zeigt: Alles für WordPress startklar.
MySQL-Datenbank anlegen
Wenn man lokal mit XAMPP arbeitet oder beim Provider über einen Server verfügt (statt nur über Webspace ), muß/darf man vorher eine Datenbank anlegen. Dies geht am besten
mit dem bekannten Tool phpMyAdmin , das auch in XAMPP schon installiert ist wie auch bei den meisten Providern.
Das MySQL-Administrationstool phpMyAdmin steht auch in XAMPP sofort zur Verfügung.
Um eine neue Datenbank anzulegen, reicht es, im entsprechenden Feld den gewünschten Namen einzutragen und Anlegen zu klicken. Bei Webspace ist dagegen der Name
der Datenbank meist schon durch den Provider vorgegeben. Der Benutzer bzw. die Installationsprogrammen legen dann dort Tabellen mit eigenen Namen an.
Eine Datenbank wird mit phpMyAdmin auf Knopfdruck angelegt.
Die XAMPP-Installation läßt sich natürlich auch für andere Webprojekte nutzen, die PHP, Perl oder eine Datenbank benötigen.
Upload in den Webspace
Webspace bei einem Provider muß mit PHP und mindestens einer MySQL-Datenbank ausgerüstet sein. Prinzipiell muß man als User dort zunächst nichts installieren oder konfigurieren. Die Daten werden via FTP-Upload transferiert.
Als Vorbereitung für die WordPress-Installation sollte man also ein FTP-Programm installieren und zur Übertragung einrichten. Wie das geht, ist meistens in den Dokumenten des Providers erläutert. Auf jeden Fall muß man seine Kunden- bzw. Account-Daten bereithalten. Erwartet werden mindestens:
-
FTP-Server-Name: ______________________
-
User-Name: ____________________________
-
Paßwort: ______________________________
Für die MySQL-Datenbank ist in der Regel eine separate Anmeldung notwendig, so daß man auch hier in den entsprechenden FAQ und seinen persönlichen Unterlagen nach den Zugriffsdaten fahnden sollte.
- DB-Name: _____________________________
- DB-User: ______________________________
- DB-Paßwort: ___________________________
- DB-Host: ______________________________
Diese Daten werden im nächsten Abschnitt ziemlich wichtig.
4 Comments
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SoftHelp » Blog Archive » Security Scan für WordPress — 21. December 2008 @ 08.50
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Oberlehrer (Thorsten Luhm) — 15. October 2008 @ 09.03
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By berndt, 15. July 2009 @ 10.00
Gerd – ein immer wieder lakonischer Mann :) hah
By Gerd, 18. June 2009 @ 08.52
Prima Beschreibungen! Vielen Dank!
Gruß
Gerd